urbanTension

„urbanTension“ ist ein internationales, städteübergreifendes Projekt, das aus Großbildern im öffentlichen Raum von Frankfurt, Brüssel, Wien und Rom sowie einer Medienserie in der österreichischen Tageszeitung Der Standard besteht. 

Im Rahmen des Projektes wurden fünf KünstlerInnen – Ricardo Basbaum (Brasilien), Mircea Cantor (Rumänien/Frankreich), Minerva Cuevas (Mexico), Jens Haaning (Dänemark) und Erik van Lieshout (Niederlande) – von den KuratorInnen Chris Dercon, Max Hollein, Rita Kersting und Hans-Ulrich Obrist ausgewählt und mit einer Arbeit zu gesellschaftspolitisch virulenten Themen beauftragt. Die Resultate wurden in Form von 10 x 10 Meter großen Bildern nacheinander je 2 Monate lang an ausgewählten öffentlichen Orten präsentiert. Die Großbildserie wurde von Kunstseiten in der österreichischen Tageszeitung Der Standard begleitet.

Der urbane Raum legt durch sein architektonisches Vokabular, durch Formen von Bewegung, durch Bilder und Texte gesellschaftliche Situationen offen und spiegelt Macht- und Lebensverhältnisse. Die „Tension“ im Sinne einer aggressiven Spannung steigt mit zunehmender Privatisierung des öffentlichen Raumes. Dabei treffen amtliche Gestaltungsautorität, private Äußerungen, Kontrollmechanismen und Unvorhergesehenes aufeinander. Die Ausstellungsreihe „urbanTension“ stellt nicht nur die Frage, inwiefern der im Bezug auf visuelle Informationen stets dichter werdende urbane Raum dem Individuum noch ausreichend Freiraum bietet, sondern erprobt gleichzeitig die Möglichkeiten künstlerischer Interventionen in diesem spannungsreichen Feld.

„urbanTension“ ist ein Projekt des museum in progress in Zusammenarbeit mit der Initiative „Kunst gegen Gewalt“, Schirn Kunsthalle Frankfurt und dem Österreichischen Kulturforum Rom. Medienpartner: INFOSCREEN, Werbeplakat SORAVIA.


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