KünstlerInnenporträts, 1992–2001
museum in progress gestaltete von 1992–2001 „KünstlerInnenporträts“, Gespräche mit internationalen KünstlerInnen, die in Wien ausstellten und/oder bei einem Symposion teilnahmen. Das Gespräch mit einem von der/dem KünstlerIn gewählten Gesprächspartner wurde auf Video aufgezeichnet, um dann in TV-Sendungen oder auch in Museen und Galerien gezeigt zu werden. Das Konzept stammt von Peter Kogler und museum in progress.
Die „KünstlerInnenporträts“ wurden in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und Mitwirkenden produziert, die im Laufe des zeitlich nicht begrenzten Projekts wechseln konnten: Kooperationspartner von Anbeginn an war das Studio für Neue Medien an der Akademie der bildenden Künste; über einen längeren Zeitraum wurde das Projekt auch im Rahmen des Kuratorenprogramms des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst bzw. Wissenschaft, Forschung und Kunst (Kurator 1992–1994: Robert Fleck; Kuratorin 1994–1996: Stella Rollig) gefördert.
Anlässlich der ersten programmatischen Themenausstellung des neuen „Kunsthaus Bregenz“ wurde dasselbe zum Kooperationspartner von museum in progress: Aus den damals bereits vorhandenen 70 Interviews wurden 38 ausgesucht und gezielt zwölf neue produziert, die das Ausstellungskonzept von „KünstlerInnen“ präzisieren. Die Ausstellung „KünstlerInnen. 50 Positionen zeitgenössischer internationaler Kunst. Videoporträts und Werke“ fand vom
28. September bis zum 30. November 1997 im Kunsthaus Bregenz statt; begleitend zur Ausstellung erschien eine gleichnamige Publikation mit den Textfassungen der 50 Interviews in der jeweiligen Originalsprache. „KünstlerInnen“ war seither in weiteren Institutionen zu sehen, so z. B. im Centre Georges Pompidou, um nur eine zu nennen.
Von Oktober 1994 bis Juli 1996 wurde das Projekt auch in Kooperation mit der Tageszeitung DER STANDARD durchgeführt, wo Auszüge aus Gesprächen in Form von halbseitigen, in der Regel monatlichen Schaltungen gebracht wurden; die Textfassungen stammen von Robert Fleck, bzw. Christian Muhr. Die „KünstlerInnenporträts“ im Printmedium wurden im Rahmen des Kuratorenprogramms von Stella Rollig – Kuratorin im Auftrag des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst – ermöglicht.
Dokumentation: Sammelband.