Cerith Wyn Evans, Eiserner Vorhang, 2011/2012
Die Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“ ist ein Projekt des museum in progress in Kooperation mit der Wiener Staatsoper und der Bundestheater-Holding, seit 2008 ermöglicht durch Die Presse.
„Eiserner Vorhang“ ist eine von museum in progress konzipierte Ausstellungsreihe, die seit 1998 in der Wiener Staatsoper die Brandschutzwand zwischen Bühne und Zuschauerraum in einen temporären Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst verwandelt. Der Eiserne Vorhang 2011/2012 stammt von dem britischen Konzeptkünstler, Bildhauer und Filmemacher Cerith Wyn Evans.
Eine internationale Jury (1998–2003: Kasper König, Hans-Ulrich Obrist, Nancy Spector; 2003–2011: Daniel Birnbaum, Akiko Miyake, Hans-Ulrich Obrist) steht für die Auswahl der KünstlerInnen, deren Arbeiten jeweils für eine Spielzeit in der Staatsoper präsent sind.
2002/2003 bespielte museum in progress mit einer Arbeit des Künstler-Duos Michael Elmgreen und Ingar Dragset auch den Eisernen Vorhang in der Komischen Oper in Berlin als lebendigen Museumsraum, Kuratorin: Ina Blom.
Die Großbilder (Wien: 176 Quadratmeter, Berlin: 90 Quadratmeter) werden nach innovativen Verfahren produziert und installiert. Die Herstellung erfolgt nach dem CALSI-System (Computer Aided Large Scale Imagery) auf einem PVC-Netz, welche mittels Magneten auf dem jeweiligen eisernen Vorhang fixiert werden. Durch diese Technik bleibt der originale eiserne Vorhang darunter, der in Wien denkmalgeschützt ist, unberührt.
Produktion: Trevision; Digital Imaging: Vienna Paint; Catering: Weinquartier Wien.