Gesellschaftsspiele

Lisa Rastl, „Ohne Titel“, 2001/2011, Der Standard, 02./03.07.2011, S. 27 
 

Die Ausstellungsreihe „Gesellschaftsspiele“ ist eine Kooperation des museum in progress mit der Akademie der Bildenden Künste Wien und der Tageszeitung Der Standard. Sie wurde von Marko Lulić kuratiert und erschien im Zeitraum Juli/August 2011 in Form von viertelseitigen Anzeigen im Standard.

Ziel des Projekts war es, eine Ordinariate übergreifende Ausstellungsreihe mit Arbeiten von StudentInnen zu schaffen, die die Bandbreite künstlerischer Produktion an der Akademie der bildenden Künste zeigt. Es sind zahlreiche künstlerische Medien vertreten, Zeichnung und Malerei, Skulptur, Video, Performance und konzeptuelle Textarbeiten.

Teilnehmende Ordinariate: Prof. Bonvicini, Prof. Dertnig (Performative Kunst und Bildhauerei), Prof. Damisch (Grafik und druckgrafische Techniken), Prof. Margreiter (Video und Videoinstallation), Prof. Richter/Ruyter (Erweiterter malerischer Raum), Prof. Ruhm (Kunst und digitale Medien), Prof. Scheirl (Kontextuelle Malerei), Prof. Zobernig (Textuelle Bildhauerei).

Schon bei den klassischen „Gesellschaftsspielen“ gibt es an sich genug Material, das man künstlerisch verwerten könnte. Auch in der Forschung hat sich in den letzten 80 Jahren von der reinen Analyse von Gesellschaftsspielen ausgehend ein ganzes Feld entwickelt – das der Spieltheorie. Die StudentInnen wurden vom Kurator motiviert, sich über das klassische Gesellschaftsspiel hinaus mit der „buchstäblichen“ Bedeutung und allen Varianten von Weiter- und Fehlinterpretation auseinanderzusetzen. Das Projekt ist kein rein wissenschaftliches, sondern eine Gruppenausstellung in einem virtuellen, einem medialen Raum – der Viertelseite des Standard.

Durch eben diese räumliche Frage wird Spannung erzeugt: Die meisten Arbeiten interpretieren den Begriff „Gesellschaftsspiele“ ganz im Sinne eines „spatial turns“ als räumlichen Begriff: Die Gesellschaft als Raum der Erinnerung, der Gruppe und natürlich als medialer Raum, in dem der Widerspruch des Virtuellen und Physischen am evidentesten ist.

Gesellschaftsspiele 01
Lisa Rastl
Gesellschaftsspiele 01
2011
Gesellschaftsspiele 02
Alan Cicmak
Gesellschaftsspiele 02
2011
Gesellschaftsspiele 03
Lisa Kortschak
Gesellschaftsspiele 03
2011
Gesellschaftsspiele 04
Anna Bürgermeisterova
Gesellschaftsspiele 04
2011
Gesellschaftsspiele 05
Natascha Renner
Gesellschaftsspiele 05
2011
Gesellschaftsspiele 06
On Grammel
Gesellschaftsspiele 06
2011
Gesellschaftsspiele 07
Paul DeFlorian
Gesellschaftsspiele 07
2011
Gesellschaftsspiele 08
Albin Ray, Max Schaffer
Gesellschaftsspiele 08
2011
Gesellschaftsspiele 09
Philipp Hauss
Gesellschaftsspiele 09
2011
Gesellschaftsspiele 10
Sofia Zabranovic
Gesellschaftsspiele 10
2011
Gesellschaftsspiele 11
Adnan Balet
Gesellschaftsspiele 11
2011
Gesellschaftsspiele 12
Steffi Alte
Gesellschaftsspiele 12
2011
Gesellschaftsspiele 13
Alexander Marchuk
Gesellschaftsspiele 13
2011
Gesellschaftsspiele 14
Julia Überreiter
Gesellschaftsspiele 14
2011
Gesellschaftsspiele 15
Marlies Pöschl
Gesellschaftsspiele 15
2011
Gesellschaftsspiele 16
Robert Müller
Gesellschaftsspiele 16
2011
Gesellschaftsspiele 17
Astrid Wagner
Gesellschaftsspiele 17
2011
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