Großbild

Ken Lum, „There is no place like home“, 2000–01 
 

Mit den beiden Arbeiten von Ed Ruscha „17th Century 20th Century für die Fassaden von KUNSTHALLE wien und Halle B des Museumsquartiers startete museum in progress 1993 die Ausstellungsreihe „Großbild. Die KUNSTHALLE wien, die temporäre „Ausstellungsbox mit Lage an der hoch frequentierten Karlsplatz-Kreuzung im Zentrum Wiens, blieb der Ausstellungsort für die folgenden Großbilder „20 Fleck von Walter Obholzer (Dez. 1994 März 1995), „River von Gerhard Richter (Dez. 1995 März 1996), „raise the dead von Douglas Gordon (Aug. 1996 Nov. 1996) und „There is no place like home von Ken Lum (Dez. 2000 Jän. 2001). 

Die riesigen Formate (KUNSTHALLE wien: 10m x 54m, Museumsquartier: 10m x 40m) konnten mit dem Computer Aided Large Scale Imagery (CALSI) System erzeugt werden: Das Motiv wird mittels computergesteuerter Farbdüsen auf Kunststoffpanele aufgetragen, wobei die Farbe in der Luft gemischt wird und so die Rasterung des konventionellen Druckverfahrens wegfällt. 

Hans-Ulrich Obrist, der gemeinsam mit Kasper König an der Konzeption des ersten „Großbildes beteiligt war, blieb bei den folgenden Kurator des Projekts. Die ersten vier „Großbilder wurden in Kooperation mit Markus Brüderlin Kurator im Auftrag des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst ermöglicht. Ken Lums „Großbild wurde in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft in Österreich, dem Wiener Integrationsfond und der Liga der Menschenrechte realisiert; ermöglicht durch die Trägergemeinschaft artpool. Produktion aller „Großbilder: BEKO.

TREVISION
Im Juli 2002 wurde an der Fassade des neuen Produktionsgebäudes der Firma TREVISION ein Großbild des österreichischen Künstlers Herbert Brandl montiert. Die Produktionshalle der TREVISION liegt an der Autobahn, kurz vor der burgenländischen Hauptstadt, in Großhöflein. Die Fassade des Firmenneubaus von Querkraft-Architekten ist eine der Autobahn zugewandte, 280 m² große Kunstausstellungsfläche. Ein 5 m hohes, über 56 m breites Cinemascope erstreckt sich panoramaartig über flache Felder, die auf einen endlosen weiten Horizont treffen.

2002 wurde das Großbild (10m x 10m) „Love & Peace“ der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen an der Feuermauer des Amtshauses Wien 5 in der Rechten Wienzeile prominent im öffentlichen Raum präsentiert.

museum in progress in Kooperation mit TREVISION.

20 Fleck
Walter Obholzer
20 Fleck
1994
River
Gerhard Richter
River
1995
raise the dead
Douglas Gordon
raise the dead
1996
Annapurna
Herbert Brandl
Annapurna
2002
Love & Peace
Birgit Jürgenssen
Love & Peace
2002
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