
Kara Walker, Eiserner Vorhang, 1998/1999
Die Wahl der internationalen Jury (Robert Fleck, Kasper König, Hans-Ulrich Obrist, Nancy Spector) zur Gestaltung des ersten Großbildes für den eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper für die Saison 1998/99 fiel auf die afro-amerikanische Künstlerin Kara Walker. In ihrer Scherenschnitt-Arbeit setzt sie sich kritisch, fast zynisch mit der österreichischen und im speziellen mit der Geschichte der Wiener Staatsoper auseinander.
Im Herbst 2000 ist das Buch "Safety Curtain 1 Kara Walker" erschienen; Verlag P & S Wien, Johannes Schlebrügge Editor, 2000.
Die Finanzierung des Projekts, das in Kooperation von museum in progress mit der Wiener Staatsoper durchgeführt wird, hat die Trägergemeinschaft art pool übernommen. Medienpartner von museum in progress: DER STANDARD, gewista, INFOSCREEN; Digital Imaging: Vienna Paint; Grafikkonzept: Alexander Rendi; Produktionspartner CALSI-Großbildtechnik: BEKO Ing. P. Kotauczek GmbH, Trevision.
Texte: Alles läßt sich in Gestalt von Schatten darstellen. Gespräch mit Kara Walker, Hans-Ulrich Obrist
Reaktionen auf das Großbild von Kara Walker, museum in progress
Schattenwelt und Exorzismus. Kara Walkers Großbild am Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper, Vitus H. Weh
Das Opernhaus als Bilderrahmen, Claudia Büttner
Kara Walkers "Theater der Grausamkeit", Nancy Spector