Signs of Trouble

Signs of Trouble 05

J. Abbott Miller, Der Standard, 13.10.1998, S. 28 
 

Mit seiner Frau Ellen Lupton gehört J. Abbott Miller zu den führenden Köpfen, die Graphic Design im angloamerikanischen Raum in die kulturelle Diskussion eingebracht haben. Gemeinsam gründeten sie 1986 Design/Writing/Research, das sich immer mehr zu einem interdisziplinären Studio entwickelte. Es stellt den modellhaften Versuch dar, die praktische Arbeit stärker in theoretischer Reflexion zu verorten, auch was die Geschichtlichkeit von Graphic Design und die Verknüpfung mit anderen Disziplinen angeht. In einer ihrer letzten Publikationen, Design/Writing/Research, sind ihre weitgestreuten Forschungen zusammengefaßt. Der Output des Studios reicht von Zeitschriftengestaltungen, wie des Guggenheim Museum-Magazines, des Performance-Magazines Dance Ink bis zu Katalogen und Multimedia Projekten. Neben diversen Ausstellungsgestaltungen zu Mode und amerikanischer Geschichte hat J. Abbott Miller gemeinsam mit Ellen Lupton in Ausstellungen mit Themen wie Naturgeschichte der Buchstabenformen und Bauhaus und Design-Theorie heute Typographie in ungewöhnlichen Zusammenhängen präsentiert. Eigene Experimente, wie die mit Architektur-Software generierten 3-D-Typographien, wurden kürzlich in der New Yorker Andrea Rosen Gallery gezeigt.

Clients: Vitra, Geoffrey Beene, The Museum of Modern Art (New York), Columbia University, M.I.T.(Boston), Princeton University School of Architecture, Grand Street etc.

(Walter Pamminger)

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