Signs of Trouble

Signs of Trouble 01

The Designers Republic, Der Standard, 15.09.1998, S. 12 
 

The Designers Republic sind Ian Anderson, Michael Place, Nick Bax, Matt Pyke und Liz Close. Diese wurde am 14. Juli 1986 bewußt abseits der Londoner Design-Szene in der Universitätsstadt Sheffield ausgerufen; aber nicht um sich zu isolieren, sondern um den ganzen Zeichenbestand unserer Warenwelt, ungeachtet seiner Qualitätslevels, einwandern zu lassen. More Is More. Ihre Musikverpackungen, Posters, T-Shirts, Corporate Identities, Ambient Visuals und Computerspiel-Graphiken sind melting pots aus dem Fundus bekannter Trademarks, monströs aufgeblasener Cartoons, japanischer Science-Fiction und der kargen Zeichenwelt technischer Gebrauchsanweisungen. 100% Recycled Culture. Nur knapp den tödlichen Urheberrechtsstreitigkeiten mit internationalen Konzernen entgehend, werden diese gleichsam naturhaft gewordenen Graphic Ready Mades nach den Verfahrensweisen des Sampling, der Modulation und Repetition zu neuen, intelligenten Graphic Sounds gelayert. Logo As Gogo. The Designers Republic produzieren in einer gefährlichen Gratwanderung zwischen zynischer Affirmation und parodistischem Widerstand eine Ästhetik, die unsere Dekade auf den Punkt bringt. Work Buy Consume Die. Diese ironischen Design-Popstars, die ihre Kunden wie sich selbst promoten, haben eine ganze Generation von visuellen GestalterInnen, nicht nur der Techno/Ambient-Szene, beeinflußt. Design Will Eat Itself. www.thedesignersrepublic.com

Clients: Warp Records, MTV, Virgin Records, EMI, Swatch, Isostar, Nike, adidas, The V&A Museum, Psygnosis, Aphex Twin, The Orb etc.

(Walter Pamminger)

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