Arbeitswelten

Die große Schere

KünstlerInnen
Ponger, Lisl
Texte
Die große Schere – Brigitte Huck
Die große Schere – Eröffnungsrede – Brigitte Huck
KuratorInnen
Huck, Brigitte
Kooperationen
Arbeiterkammer Wien (AK)
DER STANDARD
INFOSCREEN

Lisl Ponger, „Die große Schere“, 2002 
 

„Die große Schere“ befasst sich mit dem Thema „Frauenarbeit“ und reagiert auf den Umstand, dass Basisforderungen wie „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ immer noch nicht durchgesetzt sind. Auf einer Wäscheleine baumeln weibliche Kleidungsstücke, sie funktionieren als Signifikanten verschiedener Arbeitsidentitäten: Airhostessen, Sekretärinnen, Stubenmädchen. Es sind die Ready Mades des Lebens, mit denen Lisl Ponger ihre Geschichten erzählt. Sie handeln vom Zustand der Gesellschaft und suchen nach den Spuren von Ereignissen, die unsere Existenz beeinflussen. Wie in vielen Werken der Künstlerin spielt auch hier das Abwesende als latenter Bestandteil des Bildes eine wichtige Rolle. Darüber hinaus unterstreichen Wort-Bild Verbindungen die politische Motivation der Arbeit. (Brigitte Huck)

„Die große Schere“ ist die fünfte Plakatausstellung in der Ausstellungsreihe „Arbeitswelten“ von museum in progress in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien. Die Ausstellung war von September – November 2002 vor den Gebäuden der Wiener Arbeiterkammer in der Prinz Eugenstraße 20–22 und Plößlgasse 13 in 1040 Wien zu sehen. Die Arbeit wurde außerdem in der Tageszeitung DER STANDARD, sowie auf INFOSCREENs im Wiener U-Bahn-System präsentiert. Erstmals waren die Sujets auch auf fünf Garnituren der Wiener Straßenbahn zu sehen.

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